Lüneburger Ansicht

Die Stadt Lüneburg - Geschichte und Wissenswertes

 

Lüneburg ist eine Stadt mit rund 77.000 Einwohnern im Nordwesten von Niedersachsen, rund 50 km südöstlich von Hamburg. Die über tausend Jahre alte Stadt an der Ilmenau darf sich seit 2007 wieder offiziell Hansestadt Lüneburg nennen.
Am Rande der Lüneburger Heide gelegen, wurde der Ort 956 erstmals urkundlich erwähnt. Εin amtliches Schreiben von König Otto I zum Thema Einnahmen aus der Lüneburger Saline gilt als Beweis dafür, dass schon zur damaligen Zeit in der Gegend Salz gefördert wurde. Es lag hier dicht unter der Erdoberfläche und konnte relativ einfach abgebaut werden. Lüneburg wurde so bereits früh ein wichtiges Mitglied der Hanse mit einem langjährigen Monopol auf das „weiße Gold“ in Norddeutschland. Salz war damals die einzige Möglichkeit, die in Ost- und Nordsee gefangenen Heringe zu konservieren. Die Fische wurden mit Salz gepökelt und so für den Verkauf im Inneren des Reiches haltbar gemacht.

Da Lüneburg eine der wenigen norddeutschen Städte ist, die während der Luftangriffe im 2. Weltkrieg nur sehr geringe Schäden beklagen musste, ist der historische Altstadtkern nahezu im Originalzustand erhalten. Beim Bummel durch den Ort fühlt man sich wie in einem Freilichtmuseum. Überall dominiert der typisch norddeutsche Backstein und die mittelalterlichen Giebel- und Patrizierhäuser prägen das wunderschöne Stadtbild. Die Giebelarchitektur, bei welcher man zwischen dem hanseatischen Treppengiebel und dem klassizistischen Dreiecksgiebel unterscheidet, kam erstmals Anfang des 14. Jahrhunderts in Lüneburg zum Einsatz. Damals wurden die imposanten Bürgerhäuser lediglich mit fünf bis sieben Giebel-Staffeln errichtet. Die größeren Giebel, wie zum Beispiel am Gebäude der Ratsapotheke, kamen erst mit der Renaissance in Mode.

Die Kirchen Lüneburgs wurden in reiner Backsteingotik errichtet. Bis heute ziehen die drei Stadtkirchen St. Johannis am Sande (erbaut 1289 bis 1470), St. Michaelis (Baubeginn im 14. Jahrhundert) und St. Nicolai (errichtet ab 1407) die Blicke von Einheimischen und Besuchern auf sich.
Die St. Michaeliskirche wird häufig auch Bachkirche St. Michaelis genannt, da Johann Sebastian Bach an der damals angeschlossenen Schule seinen Abschluss machte. Auch der Platz direkt vor dem Gotteshaus wurde nach dem Komponisten benannt.

Zu den herausragenden Baudenkmälern Lüneburgs gehört das Rathaus, dessen ältester Teil bereits aus dem Jahr 1230 stammt. Durch die zahlreichen Erweiterungen im Laufe der Zeit handelt es sich hierbei heute um das größte mittelalterliche Rathaus in Norddeutschland. Es werden regelmäßig Führungen durch das Innere mit Gerichtslaube, Großer Ratsstube, Fürstensaal und Gewandhaus durchgeführt. Die aufwendigen Malereien und Schnitzereien an Decken, Fußböden und Wänden befinden sich teilweise noch im Originalzustand und lohnen einen Besuch. Eine wahre Attraktion befindet sich im Rathausturm: das Glockenspiel mit den 42 Glocken aus echtem Meißener Porzellan spielt regelmäßig und zieht damit zahlreiche Zuhörer an. Auf dem Platz vor dem Rathaus befindet sich der sogenannte Luna-Brunnen mit einer Bronzeskulptur der römischen Mondgöttin. Leider handelt es sich hierbei um eine Nachbildung aus den 1970er Jahren, da das Original von 1532 einem Diebstahl zum Opfer gefallen war. Die „Luna“ entstand ursprünglich aufgrund eines Irrtums der Lüneburger, die damals meinten, dass ihre Stadt einst eine römische Siedlung gewesen sei und der Ortsname sich von der Mondgöttin ableitete.
Ebenfalls am Marktplatz liegt das Lüneburger Schloss mit dem prächtigen Eingangsportal, in dem sich seit 1925 das Landgericht befindet. Erbaut wurde das Gebäude im Stil des Barock zwischen 1695 und 1700 als Sitz der Herzöge von Lüneburg.

Der Stintmarkt ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt. Bereits im Mittelalter wurde auf diesem Platz mit Fisch, besonders mit dem damals beliebten Stint, einer kleinen Heringsart, gehandelt. Heute befinden sich hier zahlreiche Kneipen, Cafés und Restaurants direkt an der Ilmenau, wo sich bei schönem Wetter die Gäste und Bewohner der Stadt an den Tischen im Freien drängen. Auf der anderen Seite befindet sich mit dem „Alten Kaufhaus“ ein weiteres Relikt aus der Blütezeit des Lüneburger Salzhandels. Leider fiel das eindrucksvolle Gebäude 1959 einem Brand zum Opfer und es überlebte nur die prächtige Fassade. Dahinter befindet sich heute ein modernes Hotel und so präsentiert sich eine gelungene Kombination von Alt und Neu. Eines der Wahrzeichen des Ortes ist der hölzerne, kupfergedeckte Kran im Hafen, der bereits 1346 urkundlich erwähnt wurde und zum Heben von Waren wie Salz oder Holz auf die Schiffe gebraucht wurde, die anschließend über den Wasserweg weitertransportiert wurden.

Den schönsten Blick auf Lüneburg und die Umgebung hat man von der 56 m hohen Aussichtsplattform des Wasserturmes, der neben den drei Kirchen die Silhouette der Stadt prägt. Erbaut wurde der Turm Anfang des 20. Jahrhunderts (1905 bis 1907) mit dem Ziel einer modernen Wasserversorgung für die Lüneburger. Der riesige Tank fasste bis zu 500.000 l Wasser, welches anschließend in das Leitungssystem für die Haushalte eingespeist wurde. Der Wasserturm steht heute unter Denkmalschutz und bietet Platz für ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Konzerten und Ausstellungen. Alljährlich zur Weihnachtszeit kann man oben am Turm den höchsten Adventskranz Deutschlands bewundern.

In der Waagestraße steht ein Gebäude, das stets die verwunderten Blicke der Spaziergänger auf sich zieht. Das „schwangere Haus“ entstand aufgrund von verschiedenen chemischen Reaktionen, welche die äußere Schicht der Ziegel durch Ausdehnung nach außen drücken und so eine Art Bauch entstehen lassen. Dieses ungewöhnliche Aussehen ist eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt.

Lüneburg besitzt mehrere Museen, von denen das Deutsche Salzmuseum sicherlich das Außergewöhnlichste ist.
Als eines der ersten Industriedenkmäler Deutschlands eröffnete es 1989 in dem Salzwerk, das erst neun Jahre vorher seinen Betrieb eingestellt hatte. Auf dem Gelände war bis dahin über 1000 Jahre lang das „weiße Gold“ gefördert worden und hatte das Leben der Stadt genauso lang bestimmte.

Auch das Bierbrauen wurde in Lüneburg und der Umgebung jahrhundertelang praktiziert – es gab in der Gegend früher mehr als 80 Brauereien. In der Heiligengeiststraße in der malerischen Altstadt wird in einem Brauereimuseum der Prozess der Bierherstellung mit seinen einzelnen Produktionsschritten veranschaulicht. Ein interessantes Museum für jeden, der selbst gern ein kühles Bier genießt.

Kultur wird in Lüneburg groß geschrieben und die Stadt besitzt eines der kleinsten Drei-Sparten-Theater des Landes, an dem auch Musicals, Operetten, Opern und Ballettstücke zur Aufführung kommen.
Stadtfeste und verschiedene Festivals finden in Lüneburg regelmäßig statt. Häufig wird dafür einer der zentralsten und eindrucksvollsten Plätze, der Platz am Sande, genutzt. Der Name entstand im Mittelalter, als dort auf dem damals noch nicht gepflasterten Boden, also auf dem Sand, mit Waren gehandelt wurde. Heute hat dieser Ort mit der Johanniskirche mit ihrem schiefen Turm und den aneinandergereihten Giebelhäusern eine ganz besondere Atmosphäre und eignet sich perfekt für Feierlichkeiten und Aktivitäten jeglicher Art.

Lüneburg ist durch die romantische, historische Altstadt und die landschaftlich herrliche Lage ein Reiseziel, das sich sowohl für eine kurze Städtereise als auch einen längeren Urlaubsaufenthalt eignet.

 

Text: ULI BECK & TEAM

The City of Lüneburg - History and interesting fact

 

Lüneburg is a city with around 77,000 inhabitants in the north-west of Lower Saxony, about 50 km south-east of Hamburg. The more than thousand-year-old city on the Ilmenau river has been allowed to officially call itself the Hanseatic City of Lüneburg again since 2007.
Located on the edge of the Lüneburg Heath, the town was first mentioned in a document in 956. Εin official letter from King Otto I on the subject of income from the Lüneburg Salt Works is regarded as proof that salt was already being mined in the area at that time. It was located here just below the earth’s surface and could be mined relatively easily. Lüneburg thus became an important member of the Hanseatic League at an early stage, with a long-standing monopoly on the “white gold” in northern Germany. Salt was at that time the only way to conserve the herrings caught in the Baltic and North Sea. The fish were salted with salt and thus preserved for sale inside the Reich.

As Lüneburg is one of the few northern German cities to have suffered very little damage during the air raids in the Second World War, the historic old town centre has been preserved almost in its original state. A stroll through the town makes you feel like you are in an open-air museum. The typical North German brick dominates everywhere and the medieval gabled and patrician houses characterise the beautiful townscape. The gable architecture, in which a distinction is made between the Hanseatic stepped gable and the classicistic triangular gable, was first used in Lüneburg at the beginning of the 14th century. At that time, the imposing town houses were built with only five to seven gable staggers. The larger gables, such as those on the building of the Council Pharmacy, only became fashionable with the Renaissance.

The churches of Lüneburg were built in pure brick Gothic style. To this day, the three town churches of St. Johannis am Sande (built between 1289 and 1470), St. Michaelis (construction began in the 14th century) and St. Nicolai (built from 1407) continue to attract the attention of locals and visitors alike.
St. Michaelis Church is also often called St. Michaelis Bach Church, as Johann Sebastian Bach graduated from the school that was then attached to it. The square directly in front of the church was also named after the composer.

One of Lüneburg’s outstanding architectural monuments is the town hall, the oldest part of which dates back to 1230. Due to the numerous extensions in the course of time, this is now the largest medieval town hall in Northern Germany. Guided tours of the interior with courtroom, Great Council Chamber, Princes’ Hall and Gewandhaus are regularly held. The elaborate paintings and carvings on ceilings, floors and walls are partly still in their original state and are well worth a visit. A real attraction is in the town hall tower: the carillon with its 42 bells made of genuine Meissen porcelain plays regularly and thus attracts numerous listeners. On the square in front of the town hall is the so-called Luna Fountain with a bronze sculpture of the Roman goddess of the moon. Unfortunately, this is a replica from the 1970s, as the original from 1532 was stolen. The “Luna” was originally created as a result of a mistake by the people of Lüneburg, who believed at the time that their town had once been a Roman settlement and that the place name was derived from the goddess of the moon.
Also on the market square is Lüneburg Castle with its magnificent entrance portal, which has housed the district court since 1925. The building was built in the baroque style between 1695 and 1700 as the seat of the Dukes of Lüneburg.

The Stintmarkt is another of the city’s sights. Already in the Middle Ages, fish was traded on this square, especially the smelt, a small type of herring, which was popular at that time. Today there are numerous pubs, cafés and restaurants right on the Ilmenau, where, when the weather is fine, guests and residents of the town crowd around the tables outside. On the other side is the “Old Department Store”, another relic from the heyday of the Lüneburg salt trade. Unfortunately the impressive building fell victim to a fire in 1959 and only the magnificent facade survived. Behind it there is now a modern hotel and thus a successful combination of old and new is presented. One of the town’s landmarks is the wooden, copper-covered crane in the harbour, which was first mentioned in a document in 1346 and was used to lift goods such as salt or wood onto the ships, which were then transported further by water.

 

The most beautiful view of Lüneburg and the surrounding area can be enjoyed from the 56-metre-high viewing platform of the water tower, which, along with the three churches, dominates the silhouette of the city. The tower was built at the beginning of the 20th century (1905 to 1907) with the aim of providing a modern water supply for the people of Lüneburg. The huge tank held up to 500,000 litres of water, which was then fed into the pipe system for the households. Today the water tower is a listed building and offers space for a varied cultural programme with concerts and exhibitions. Every year at Christmas time you can admire the highest Advent wreath in Germany at the top of the tower.

In Waagestraße there is a building that always attracts the amazed looks of strollers. The “pregnant house” was created as a result of various chemical reactions, which push the outer layer of the bricks outwards by expanding, thus creating a kind of belly. This unusual appearance is one of the most popular photo motifs in the city.

Lüneburg has several museums, of which the German Salt Museum is certainly the most unusual.
One of the first industrial monuments in Germany, it opened in 1989 in the salt works that had only ceased operations nine years earlier. The “white gold” had been mined on the site for over 1000 years and had determined the life of the town for just as long.

Beer brewing was also practised in Lüneburg and the surrounding area for centuries – there used to be more than 80 breweries in the area. In Heiligengeiststraße in the picturesque old town, a brewery museum illustrates the process of beer production with its individual stages. This is an interesting museum for anyone who enjoys a cool beer themselves.

Culture is very important in Lüneburg and the city has one of the smallest three-part theatres in the country, which also stages musicals, operettas, operas and ballets.
City festivals and various festivals are held regularly in Lüneburg. Often one of the most central and impressive squares, the Platz am Sande, is used for them. The name originated in the Middle Ages, when goods were traded there on the then unpaved ground, i.e. on the sand. Today, this place with the Church of St. John with its leaning tower and the adjoining gabled houses has a very special atmosphere and is perfect for celebrations and activities of all kinds.

Lüneburg, with its romantic, historic old town and beautiful landscape, is a destination suitable for both a short city trip and a longer holiday stay.

 

Text: ULI BECK & TEAM

 

La ville de Lunebourg - Histoire et faits intéressants

 

Lunebourg est une ville d’environ 77 000 habitants située au nord-ouest de la Basse-Saxe, à environ 50 km au sud-est de Hambourg. Depuis 2007, cette ville plus que millénaire située sur le fleuve Ilmenau peut à nouveau s’appeler officiellement “ville hanséatique de Lunebourg”.
Située au bord des landes de Lunebourg, la ville est mentionnée pour la première fois dans un document en 956. Εin La lettre officielle du roi Otton Ier au sujet des revenus des salines de Lunebourg est considérée comme la preuve que le sel était déjà extrait dans la région à cette époque. Elle était située ici juste sous la surface de la terre et pouvait être exploitée relativement facilement. Lunebourg devint ainsi très tôt un membre important de la ligue hanséatique, avec un monopole de longue date sur “l’or blanc” en Allemagne du Nord. Le sel était à l’époque le seul moyen de préserver les harengs pêchés dans la mer Baltique et la mer du Nord. Les poissons étaient salés avec du sel et donc conservés pour être vendus à l’intérieur du Reich.

Comme Lunebourg est l’une des rares villes d’Allemagne du Nord à avoir subi très peu de dommages lors des raids aériens de la Seconde Guerre mondiale, le centre historique de la vieille ville a été conservé presque dans son état d’origine. En se promenant dans la ville, on a l’impression d’être dans un musée en plein air. La brique typique de l’Allemagne du Nord domine partout et les maisons médiévales à pignons et patriciennes caractérisent le magnifique paysage de la ville. L’architecture à pignon, dans laquelle on distingue le pignon à gradins hanséatique et le pignon triangulaire classique, a été utilisée pour la première fois à Lunebourg au début du XIVe siècle. À cette époque, les imposantes maisons de ville étaient construites avec seulement cinq à sept pignons. Les grands pignons, comme ceux du bâtiment de la pharmacie du Conseil, ne sont devenus à la mode qu’avec la Renaissance.

Les églises de Lunebourg ont été construites dans un style gothique en brique pure. Johannis am Sande (construite entre 1289 et 1470), St. Michaelis (dont la construction a commencé au 14ème siècle) et St. Nicolai (construite à partir de 1407) attirent l’attention des habitants et des visiteurs.
L’église St Michaelis est souvent aussi appelée église St Michaelis Bach, car Jean-Sébastien Bach a été diplômé de l’école affiliée de l’époque. La place située juste devant l’église a également été nommée d’après le compositeur.

L’un des monuments architecturaux les plus remarquables de Lunebourg est l’hôtel de ville, dont la partie la plus ancienne remonte à 1230. Grâce aux nombreux agrandissements réalisés au fil du temps, il est aujourd’hui le plus grand hôtel de ville médiéval d’Allemagne du Nord. Des visites guidées de l’intérieur avec salle d’audience, salle du Grand Conseil, salle des Princes et Gewandhaus sont régulièrement organisées. Les peintures et sculptures élaborées des plafonds, des sols et des murs sont en partie encore dans leur état d’origine et méritent une visite. Une véritable attraction se trouve dans la tour de l’hôtel de ville : le carillon avec ses 42 cloches en porcelaine de Meissen véritable joue régulièrement et attire ainsi de nombreux auditeurs. Sur la place devant l’hôtel de ville se trouve la fontaine dite de la Luna, avec une sculpture en bronze de la déesse romaine de la lune. Malheureusement, il s’agit d’une réplique datant des années 1970, car l’original de 1532 avait été victime d’un vol. La “Luna” est née d’une erreur des habitants de Lunebourg qui, à l’époque, pensaient que leur ville avait été une colonie romaine et que le nom du lieu était dérivé de la déesse de la lune.
Sur la place du marché se trouve également le château de Lunebourg, avec son magnifique portail d’entrée, qui abrite le tribunal de district depuis 1925. Le bâtiment a été construit dans le style baroque entre 1695 et 1700 comme siège des ducs de Lunebourg.

Le Stintmarkt est une autre attraction de la ville. Déjà au Moyen-Âge, le poisson était commercialisé sur cette place, en particulier l’éperlan, une petite sorte de hareng, qui était populaire à cette époque. Aujourd’hui, de nombreux pubs, cafés et restaurants se trouvent sur le site d’Ilmenau, où, par beau temps, les invités et les habitants de la ville se pressent autour des tables à l’extérieur. De l’autre côté se trouve le “vieux grand magasin”, autre vestige de l’apogée du commerce du sel de Lunebourg. Malheureusement, l’impressionnant bâtiment a été victime d’un incendie en 1959 et seule la magnifique façade a survécu. Derrière lui, il y a maintenant un hôtel moderne et donc une combinaison réussie d’ancien et de nouveau se présente. L’un des points de repère de l’endroit est la grue en bois couverte de cuivre du port, déjà mentionnée dans un document de 1346, qui servait à soulever des marchandises comme le sel ou le bois sur les navires, qui étaient ensuite transportés plus loin par voie maritime.

La plus belle vue de Lunebourg et de ses environs s’offre à vous depuis la plate-forme d’observation du château d’eau, haut de 56 mètres, qui, avec les trois églises, domine la silhouette de la ville. La tour a été construite au début du XXe siècle (1905 à 1907) dans le but de fournir un approvisionnement en eau moderne aux habitants de Lunebourg. L’énorme réservoir contenait jusqu’à 500 000 l d’eau, qui était ensuite acheminée dans le réseau de canalisations pour les ménages. Aujourd’hui, le château d’eau est un bâtiment classé et offre un espace pour un programme culturel varié avec des concerts et des expositions. Chaque année, au moment de Noël, vous pouvez admirer la plus haute couronne de l’Avent en Allemagne au sommet de la tour.

Dans la Waagestraße, il y a un bâtiment qui attire toujours les regards étonnés des promeneurs. La “maison enceinte” a été créée à la suite de diverses réactions chimiques, qui poussent la couche extérieure des briques vers l’extérieur en se dilatant, créant ainsi une sorte de ventre. Cette apparence inhabituelle est l’un des motifs photographiques les plus populaires de la ville.

Lunebourg compte plusieurs musées, dont le Musée allemand du sel est certainement le plus insolite.
L’un des premiers monuments industriels en Allemagne, il a ouvert en 1989 dans les salines qui n’avaient cessé leurs activités que neuf ans plus tôt. Jusqu’alors, l'”or blanc” était exploité sur le site depuis plus de 1000 ans et avait déterminé la vie de la ville pendant tout aussi longtemps.

Pendant des siècles, le brassage de la bière a également été pratiqué à Lunebourg et dans les environs – il y avait autrefois plus de 80 brasseries dans la région. Dans la Heiligengeiststraße, dans la vieille ville pittoresque, un musée de la brasserie illustre le processus de fabrication de la bière avec ses différentes étapes. Un musée intéressant pour tous ceux qui aiment boire une bière fraîche.

La culture est très importante à Lunebourg et la ville possède l’un des plus petits théâtres en trois parties du pays, où sont également joués des comédies musicales, des opérettes, des opéras et des ballets.
Des festivals de la ville et divers autres festivals ont lieu régulièrement à Lunebourg. Souvent, l’une des places les plus centrales et les plus impressionnantes, la Platz am Sande, est utilisée pour eux. L’origine du nom remonte au Moyen-Âge, lorsque des marchandises y étaient échangées sur le sol alors non pavé, c’est-à-dire sur le sable. Aujourd’hui, cet endroit avec la Johanniskirche (église St. John’s) avec sa tour penchée et les maisons à pignon attenantes a une atmosphère très particulière et est parfait pour des célébrations et des activités de toutes sortes.

Grâce à sa vieille ville historique et romantique et à ses magnifiques paysages, Lunebourg est une destination qui se prête aussi bien à un court séjour en ville qu’à un séjour de vacances plus long.

 

Texte : ULI BECK & TEAM

 

Es werden spannende Menschen vorgestellt

Vom engagierten Normalbürger bis zu VIP's werden Menschen vorgestellt, die "ihrem Herzen folgen etc.

Exciting people are introduced

From committed ordinary people to VIPs, people are introduced who "follow their hearts", etc.

Des gens passionnants sont présentés

Des gens ordinaires engagés aux VIP, on présente des gens qui "suivent leur cœur", etc.

Ausflugsziele-online.de ist eine Domain von ULI BECK unter den beim DPMA eingetragenen Marken:

MANAGVIE und woso.s von ULI BECK

Copyright 2018-2020 by ULI BECK

All rights reserved